2016-AEC-Workshop1

Fir­men des Auto­mo­tive Elec­tron­ics Coun­cil (Quelle: REL­NE­TyX)

RELNETyX Consulting UG ist Mitglied im Automotive Electronics Council (AEC)

Langjährige Erfahrung auf dem Gebi­et der Bauele­mente-Tech­nolo­gie wird hon­ori­ert
Seit Jahren sind die Mitar­beit­er der REL­NE­TyX Con­sult­ing UG auf dem Gebi­et der Bauele­mente-Tech­nolo­gie tätig. Die durchge­führten Pro­jek­te waren zunächst bes­timmt durch Auf­fäl­ligkeit­en von Bauele­menten im weit­eren Fer­ti­gung­sprozess. Aus­fälle bei Qual­i­fika­tio­nen oder Rück­läufer aus dem laufend­en Betrieb haben immer wieder dazu geführt, sich inten­siv mit den Her­stell-Ver­fahren auf der Bauele­mente-Ebene zu beschäfti­gen. Dabei waren oft­mals Besuche am Fer­ti­gungs-Stan­dort, die die entschei­den­den Impulse für Lösungs-Ansätze gaben. Auf diese Weise kon­nten sich die Mitar­beit­er der REL­NE­TyX Con­sult­ing UG tief­greifende Ken­nt­nisse und ein umfassendes Wis­sen ver­schaf­fen.
Ver­tiefend kommt hinzu, dass die Mitar­beit­er seit Beginn der Serien­pro­duk­tion von MOST Pro­duk­ten diese Tech­nolo­gie begleit­et haben. Aus­ge­hend mit dem Start dieser Tech­nolo­gie in 2001 wurde das Ver­fahren der „Freiga­be-Empfehlung“ für alle Hard­ware-Pro­duk­te im optis­chen Pfad (sowohl Hal­bleit­er, wie auch Steck­er) einge­führt, das dafür sor­gen soll, einen Wet­tbe­werb zwis­chen unter­schiedlichen Anbi­etern möglich zu machen, ohne dabei die Qual­ität und Zuver­läs­sigkeit zu ver­nach­läs­si­gen. REL­NE­TyX Con­sult­ing UG fungiert hier – außer­halb der eigentlichen Liefer­an­ten-Kette – als Überwachungs-Funk­tion für genau diese Eigen­schaften: Qual­ität und Zuver­läs­sigkeit. Das Man­dat dafür haben aus­drück­lich die maßge­blich beteiligten Fahrzeug-Her­steller Audi, BMW und Daim­ler erteilt. Finanziert wer­den die dadurch ini­ti­ierten Pro­jek­te durch den jew­eili­gen Bauele­mente-Her­steller.
Im Rah­men dieser Pro­jek­ten wer­den alle tech­nisch rel­e­van­ten The­men, wie z.B. Qual­i­fika­tions-Plan, not-wendi­ge Stück­zahlen und zeitliche Umset­zung im Vor­feld besprochen, abges­timmt und von REL­NE­TyX Con­sult­ing UG freigegeben. Die Qual­i­fika­tion beruht auf den Stan­dard-Qual­i­fika­tio­nen der AEC und wurde mit den für optis­che Kom­po­nen­ten notwendi­gen Prü­fun­gen ergänzt. Nach Durch­führung der abges­timmten Prü­fun­gen wer­den sämtliche Ergeb­nisse der REL­NE­TyX Con­sult­ing UG zur Ver­fü­gung gestellt. Mit einem eige­nen dafür entwick­el­ten Algo­rith­mus, der als Werkzeug zur Ver­fü­gung ste­ht, wer­den anschließend die notwendi­gen Kenn­zahlen ermit­telt und so zusam­menge­fasst, dass eine Bew­er­tung möglich ist. Durch die Kom­bi­na­tion von Detail­lierung und Überblick ist es möglich sowohl konkrete Verbesserungs-Maß­nah­men zu definieren, wie auch dem Fahrzeug-Her­steller als Kun­den eine tech­nisch bezo­gene, objek­tive Bew­er­tung zum Sta­tus der Entwick­lung zu geben. Außer­dem wurde der Gedanke ein­er quan­ti­ta­tiv­en Bew­er­tung von Bauele­menten in diese Pro­jek­te einge­führt, umge­set­zt und als Bench­mark beze­ich­net. Seit kurzem ist es auch möglich mit den Ergeb­nis­sen der Qual­i­fika­tions-Prü­fun­gen eine Wert für die Aus­fall­rate (FIT-Wert) zu berech­nen. Dieses Ver­fahren hat dazu beige­tra­gen, dass ver­schiedene Anbi­eter sich am Markt etablieren kon­nten, ohne dass Prob­leme in der Serien-Beliefer­ung aufge­treten sind. Das Ver­fahren wird auch heute noch erfol­gre­ich ange­wandt.
Aus­ge­hend von dieser Erfahrung ist der Schritt zu anderen Tech­nolo­gien möglich. Daneben wurde auch die Mitar­beit bei der Entwick­lung und Verbesserung der Qual­i­fika­tion für auto­mo­tive Pro­duk­te angestrebt. Im Früh­jahr diesen Jahres kon­nte die Mit­glied­schaft der REL­NE­TyX Con­sult­ing UG in diesem Gremi­um erre­icht wer­den, wie die Abbil­dung des Ausweis­es für den alljährlich stat­tfind­en­den Work­shop in diesem Jahr zeigt (siehe Bild zu Beginn dieser Seite).

Erläuterun­gen:
MOST: Media Ori­ent­ed Sys­tem Trans­porta­tion ist ein optis­ch­er Bus, der ins­beson­dere für die Über­tra­gung audio-visueller Inhalte in Fahrzeu­gen entwick­elt wurde
• FIT-Wert: Wert der die Aus­fall­rate pro 1 000 000 000 Stun­den angibt (FIT: fail­ure in time)